Fünfte Architekturwoche A5

A5 Preis

Umbruch.Abbruch.Aufbruch

Der BDA Kreisverband München-Oberbayern lobte im Rahmen der Architekturwoche A5 einen Preis für Beiträge aus, die sich mit dem Themenfeld der StadtLandschaft beschäftigen. Das Verfahren zur Ermittlung der Preisträger war zweistufig; alle Beiträge der zweiten Phase zum Preis der A5 wurden während der Architekturwoche A5 im ehemaligen Kaufhaus am Dom ausgestellt. Aus unterschiedlichen Beschäftigungsbereichen, des Städtebaus und der Stadtforschung, der Architektur und der Landschaftsarchitektur, der Fotografie, des Films und der bildenden Kunst wurde die Stadt in ihren Randbereichen wahrgenommen. Die einzelnen Beiträge zeigten dazu Visionen und persönliche Haltungen.

Die Auslobung des Preises war fachübergreifend. Es konnten sowohl bereits erarbeitete, vorliegende Beiträge als auch speziell für den Preis entwickelte Arbeiten eingereicht werden. Nicht das klischeehafte Bild, sondern der eigene Blick auf die StadtLandschaft und die präzise räumliche Aussage standen im Vordergrund der Beurteilung.

Jury
Prof. Dr. Matthias Castorph, Swantje Grundler, Hermann Hiller, Jörg Koopmann,
Muck Petzet, Prof. Sören Schöbel, Prof. Heiner Stadler

Preisträger
Es wurden drei gleichwertige Preise vergeben.

 

Nancy Brandt, Regiestudentin Abt. Dokumentarfilm, HFF
Die Gute Lage, Film (s/w, 16mm)

Haben Sie die ideale Wohnung?
Eine kleine Studie mit ungewöhnlichen Einblicken…

Der Film besteht aus einem einzigen Schwenk, der durch die Wohnungen von Familien verschiedener Nationalitäten führt, die jedoch eines gemeinsam haben:
Sie wohnen alle im gleichen Haus, in einer Gegend, die für viele als verrufen gilt.

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Guy Königstein, Designer (mit Schwerpunkt öffentlicher Raum und Stadtentwicklung)
Stadtrand | München | Biotop für städtische Paradoxe, Fotoarbeit

Die städtischen Paradoxe sind urbane Zufälle, räumliche Fehler oder schnelle
Lösungen. Sie sind das Ergebnis eines Missverständnisses oder einer
Vernachlässigung. Sie sind ungeplant - entstehen aber trotzdem, vor allem dort
wo wir sie dulden - am Rande der Stadt.
In seiner Arbeit dokumentiert Königstein eine Reihe von Paradoxen am Stadtrand
Münchens und vergleicht sie mit der literarischen Redefigur „Oxymoron“. Mit
dieser Analogie möchte er zeigen, dass die städtischen Paradoxe nicht als ein zu
lösendes Problem gelten, sondern als Inspiration gesehen werden sollten - sie
bieten die Gelegenheit, die Stadt mit aufregendem, überraschendem Geschehen
zu bereichern.



 

 

Tim Kuhn – Regiestudent Abt. Dokumentarfilm, HFF
Heimat Scholle, Film (s/w, 16mm)

Die Scholle, der Ort, kein Mensch und nur die Wahrnehmung.

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Herzlichen Glückwunsch!

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